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Moskau wird von "Den Anderen" beherrscht. Die normalen Sterblichen sind nur Randpersonen, die nichts von denen wissen, die direkt unter ihnen leben. Unerkannt sind sie, die Hexen und Magier, Vampire und Wermenschen, die sich alle vom Zwielicht, einer scheinbar unerschöpflichen Energiequelle ernähren. Vor Jahrhunderten wurde ein Pakt zwischen den Vertretern des Lichts und denen der Dunkelheit ausgehandelt, um ein Auslöschen einer oder gar beider Arten zu verhindern. Gleichzeitig wird eine Kontrollinstanz geschaffen, die über die Einhaltung des Pakts wacht. Eine Voraussetzung ist, das Menschen nie zu "Anderen" werden können. Entweder man ist es seit Geburt oder man bleibt auf ewig Mensch. Doch plötzlich taucht ein unbekanntes Kind des Anführers der Nachtwache auf, der ihn durch Erpressung zwingen will, ihn zu einem Magier umzuwandeln. Zum Glück bekommen die Jenseits-Polizisten von der Nacht- und von der Tagwache gleichermaßen einen Hinweis. Ein spannender Wettlauf gegen einen Tabubruch mit verheerenden Folgen beginnt... Der russische Autor Sergej Lukianenko avancierte mit seinen Wächter-Romanen in seiner Heimat zum absoluten Kultschriftsteller. Und das aus gutem Grund: Denn die Geschichte um die unheimlichen, nur mühsam im Zaum zu haltenden Kräfte der Anderen, die sich unerkannt zwischen den Menschen bewegen, erscheint fast wie eine Parabel auf die russische Historie und die heutige Situation des Landes. Darüber hinaus aber ist Wächter des Zwielichts vor allem ungewöhnlich und fesselnd geschrieben. Für Fantasy-Freunde und solche, die es werden wollen, ein unbedingtes Muss. |