Der gläserne Fluch

Thiemeyer, Thomas, 2020
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Stadtbücherei Korneuburg
Verfügbar Ja (1) Titel ist in dieser Bibliothek verfügbar
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Medienart Buch
ISBN 978-3-7855-6577-3
Verfasser Thiemeyer, Thomas Wikipedia
Systematik JU - Jugendbücher ab 10 Jahren
Schlagworte Fantasy
Verlag Loewe
Ort Bindlach
Jahr 2020
Umfang 477 S.
Altersbeschränkung keine
Reihe Chroniken der Weltensucher
Reihenvermerk 3
Sprache deutsch
Verfasserangabe Thomas Thiemeyer
Annotation Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Anita Ruckerbauer;
Spannende Abenteuer im Stil eines Jules Verne. (ab 12) (JE)

Carl Friedrich von Humboldt, Charlotte, Oskar und Eliza sind zu einem Empfang des Völkerkundlers Bellheim eingeladen. Bellheim, der sich schon den ganzen Abend seltsam benimmt, ereilt ein höchst skurriles Ende. Sofort brechen die vier Abenteurer nach Afrika auf und folgen den Spuren des Völkerkundlers. Gleich zu Beginn droht die Expedition ein böses Ende zu nehmen, als ihnen ihr Luftschiff samt Ausrüstung und Vorräten in einem Sandsturm abhanden kommt. Außerdem scheint sich Oskar an Bellheims mysteriöser Krankheit angesteckt zu haben. Schließlich treffen sie auf den geheimnisvollen Stamm der Dogons, die über ein erstaunliches astronomisches Wissen verfügen und sich selbst als Hüter eines geheimnisvollen gläsernen Kristalls sehen, der in den falschen Händen großes Unheil über die Welt bringen könnte. Der skrupellose Machtmensch Sir Jabez Wilson geht mit seiner Söldnertruppe über Leichen, um in den Besitz des Kristalls zu kommen. Ein mörderischer Wettlauf um das unheilvolle Artefakt entbrennt.
Auch der dritte Band der im 19. Jh. angesiedelten Geschichten rund um die vier Forscher und Abenteurer liest sich wie eine gelungene Mischung aus Indiana Jones und Jules Verne, die die Spannung bis zum Schluss halten kann. Abermals hat Thiemeyer Historisches einfließen lassen. Diesmal ist es das Volk der Dogon, das in Mali lebt und bis heute der Wissenschaft Rätsel aufgibt. Denn bereits 1930 fanden Ethnologen heraus, dass die Dogon über ein erstaunlich detailliertes und "modernes" Verständnis des Weltalls verfügen. Im Zentrum ihrer Religion steht Sirius B, ein Stern, der mit freiem Auge nicht zu sehen ist und erst wenige Jahre vorher mit Hilfe von Berechnungen entdeckt wurde. Mehr darüber und auch andere Informationen finden sich im Anhang in der "Encyclopedia Humboldica".
Nicht nur für Jugendliche als spannendes Lesefutter ein Gewinn - auch Erwachsenen, die auf der Suche nach gelungenen Abenteuerromanen sind, kann man die "Chroniken der Weltensucher" wärmstens empfehlen.
Bemerkung Katalogisat importiert von: Rezensionen online open (inkl. Stadtbib. Salzburg)
Exemplare
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4143 JU, Thi

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