Grand Hotel Europa : Roman

Pfeijffer, Ilja Leonard, 2020
Stadtbücherei Korneuburg
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Medienart Buch
ISBN 978-3-492-07011-9
Verfasser Pfeijffer, Ilja Leonard Wikipedia
Beteiligte Personen Wilhelm, Ira Wikipedia
Systematik DR - Belletristik
Interessenskreis Roman
Schlagworte Liebesgeschichte, Tourismus, Zerfall Europas, Ausverkauf der Werte, Europa in der Krise
Verlag Piper
Ort München
Jahr 2020
Umfang 555 S.
Altersbeschränkung keine
Sprache deutsch
Verfasserangabe Ilja Leonard Pfeijffer. Aus dem Niederl. von Ira Wilhelm
Annotation Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Maria Schmuckermair;
Wehmütige Verbeugung vor dem alten Europa, das zwar eine große Vergangenheit, aber keine Zukunft mehr hat. (DR)
Mehrere charakteristische Schauplätze werden aufgeboten, um den Zustand des heutigen Europas beispielhaft zu illustrieren: Genua, Venedig, Amsterdam, Malta, Skopje, Cinque Terre und als abschreckender Endpunkt die Wüste von Abu Dhabi. Die eindrücklichste Metapher für den Niedergang der europäischen Kultur ist jedoch ein altehrwürdiges, ziemlich verstaubtes Hotel irgendwo in Italien, das von einem chinesischen Investor gekauft wurde. Der neue Besitzer, Herr Wang, will es attraktiv für seine chinesischen Gäste machen, indem er es nach deren Vorstellungen umbaut und damit das alte Flair zerstört. In dieser luxuriösen Herberge hat sich der Ich-Erzähler einquartiert. Ilja ist - wie der Autor - Altphilologe und Schriftsteller, um die 50 Jahre alt, stets elegant in Smoking und Seidenhemd gekleidet, und wartet hier auf seine große Liebe Clio, eine äußerst attraktive italienische Kunsthistorikerin vornehmer Herkunft. Ilja hat sie in Genua kennengelernt und ist ihr zuliebe nach Venedig gezogen. Neben der leidenschaftlichen Erotik verbindet die beiden auch das kulturelle Interesse. So amüsieren sie sich köstlich an dem Spiel, das verlorene Bildnis der Maria Magdalena aufzuspüren, geschaffen vom genialen und wüsten Renaissancekünstler Caravaggio.
Den ausladenden pessimistischen und kritischen Reflexionen und Dialogen über diverse Missstände (Stichwort Massentourismus) stehen ausgleichend erotische Szenen und ironisch geschilderte, peinliche Szenen gegenüber. Wer diese bunte Mischung schätzt, ist in diesem 550-Seiten-Roman gut aufgehoben.
Bemerkung Katalogisat importiert von: Rezensionen online open (inkl. Stadtbib. Salzburg)
Exemplare
Ex.nr. Standort
6314 DR, Pfe

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