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JE
Ang
Ein Zimmer für mich allein
Angel, Frauke, 2024
Klasse: 5 Zum Antolin Quiz | Stadtbücherei Korneuburg | |
| Verfügbar |
Ja (1)
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| Exemplare gesamt | 1 |
| Exemplare verliehen | 0 |
| Reservierungen | 0Reservieren |
| Medienart | Buch | ||||
| ISBN | 978-3-7026-5991-2 | ||||
| Verfasser | Angel, Frauke
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| Systematik | JE - Kinderbücher 6 bis 10 Jahre | ||||
| Schlagworte | Privatsphäre, finanzielle Schwierigkeiten, Wohnungsnot, Rücksichtnahme | ||||
| Verlag | Jungbrunnen | ||||
| Ort | Wien | ||||
| Jahr | 2024 | ||||
| Umfang | 137 Seiten | ||||
| Altersbeschränkung | keine | ||||
| Sprache | deutsch | ||||
| Verfasserangabe | Frauke Angel | ||||
| Annotation | Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); Autor: Josef Mitschan; Girlpower im Plattenbau und der Wunsch, Schriftstellerin zu werden. (ab 9) (JE) Elli Lohrengel hat zwei Brüder, mit denen sie sich ein Zimmer teilen muss. Ihre alleinerziehende Mutter ist oft nicht da und verdient nicht genug Geld, um sich eine größere Wohnung leisten zu können. Die Väter der Kinder sind kein Thema, aber der Zusammenhalt und die Streitigkeiten unter den Geschwistern werden in allen Abstufungen geschildert. Frauke Angel, die bereits einige Kinderbücher mit Held*innen aus der Unterschicht veröffentlicht hat, schreibt hier der Ich-Erzählerin einen Text auf den Leib, der viele Anspielungen auf Vorbilder aus der Literatur aufweist und gleichzeitig sehr authentisch aus dem Plattenbau kommt. Beeindruckend ist die konsequente Nicht-Erwähnung von äußeren Merkmalen, die Leser*innen dazu bringen könnten, in Klischeedenken zu verfallen. Allein Ellis beste Freundin Nursemin wird von Anfang an als Tochter der türkischen Nachbarsfamilie gekennzeichnet. Sie ist aber dermaßen entschlossen, nicht die erwartbare Rolle auszufüllen, dass sie erst recht Girlpower im Plattenbau personifiziert. Nursemin ist auch Ellis Ratgeberin in Sachen Literatur und quasi ihre Schreibtrainerin, die vorgibt, wie die Geschichte zu erzählen ist. Elli, die sich als Tagebuchschreiberin erstmals ans Erzählen wagt, schiebt in ihren Text immer wieder Passagen ein, in denen sie die Leser*innen direkt anspricht. Die Handlung verläuft in den zwei Tagen vor Ellis zehntem Geburtstag, zu dem sie sich unmissverständlich und ausschließlich ein eigenes Zimmer wünscht. Am Ende gibt es zwar ein fulminantes Happy End nach Unfall und Rettung mit großem Einfallsreichtum und unter Beteiligung aller, aber die Wohnmisere ist nicht gelöst. Stattdessen ist Elli zur Bandenführerin aufgestiegen, wie ihr literarisches Vorbild, die rote Zora. Das Buch ist mitreißend, witzig und voller liebenswerter Charaktere, die alle auch ihre Schwächen haben. Am besten liest es sich in einem Rutsch, was vielleicht nur einer geringen Anzahl aus der Zielgruppe der Unter-10-Jährigen möglich sein wird. Ältere Kinder, die der komplexen Textgestaltung und dem milieugetreuen Vokabular besser folgen könnten, werden vielleicht ein Buch mit einer 10-jährigen Heldin von vornherein zurückweisen. Daher bedarf der ambitionierte Kinderroman gezielter Empfehlung, zumal auch das collagehafte Buchcover nicht besonders ansprechend ist. Der Titel allerdings spricht seit Virginia Woolf viele an, die ihre Ideen selbstbewusst und ohne Bevormundung in die Tat umsetzen wollen. |
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| Bemerkung | Katalogisat importiert von: Rezensionen online open (inkl. Stadtbib. Salzburg) | ||||
| Exemplare |
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