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JU
Rei
No Alternative
Reinhardt, Dirk, 2024
Klasse: 0 Zum Antolin Quiz | Stadtbücherei Korneuburg | |
| Verfügbar |
Ja (1)
|
| Exemplare gesamt | 1 |
| Exemplare verliehen | 0 |
| Reservierungen | 0Reservieren |
| Medienart | Buch | ||||
| ISBN | 978-3-8369-6295-7 | ||||
| Verfasser | Reinhardt, Dirk
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| Systematik | JU - Jugendbücher ab 10 Jahren | ||||
| Schlagworte | Umweltschutz, Mut, Zivilcourage, Lebensgefahr, Pharmazeutische Industrie, Untergrund, Aktivisten | ||||
| Verlag | Gerstenberg | ||||
| Ort | Hildesheim | ||||
| Jahr | 2024 | ||||
| Umfang | 314 Seiten | ||||
| Altersbeschränkung | keine | ||||
| Sprache | deutsch | ||||
| Verfasserangabe | Dirk Reinhardt | ||||
| Annotation | Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); Autor: Cornelia Stahl; Motive des zivilen Ungehorsams neu ausloten. (ab 14) (JE) Emma Larsen, Umweltaktivistin, möchte dazu beitragen, unseren Planeten zu retten. Nachdem ihr Freund bei einer Kampagne gegen den Pharmakonzern PLS ums Leben gekommen ist, schließt sie sich der Gruppe NO ALTERNATIVE an, die sehr gut vernetzt ist, jedoch in ihren Aktionen auf Zerstörung setzt. Als Emma zu einer Talkshow eingeladen wird, stellt sie sich unbequemen Fragen und zitiert Sophie Scholl: »Sie hat gesagt: Ein jeder ist schuldig, und um selbst keine Schuld zu haben, muss man etwas machen«. (S. 22) Um zivilen Ungehorsam geht es Emma sowie den Freunden Alice, Valerie und Finn. Erzählt wird jeweils aus der Sicht von Finn und Emma und von einem allwissenden Erzähler. Betrachtet man Bestandteile des Manifests von »No Alternative«, erkennt man schnell, dass sie zu radikalem Verhalten aufrufen: »Nur ihr, die ihr [...] bereit seid, von der höchsten Klippe zu springen [...]«. (S. 203f.) Die Lektüre liefert viele Gründe, sich mit Motiven des zivilen Ungehorsams auseinanderzusetzen sowie Möglichkeiten und Grenzen des Engagements neu auszuloten. Jugendlichen ab 14 Jahren empfohlen! ---- Quelle: STUBE (http://www.stube.at/); Autor: Marie Lechner; Seitenweise 2024 Emma Larsen eckt an. Sie ist zu direkt, zu emotional, zu unangepasst. Als sie allerdings beginnt, sich für Umweltschutz zu interessieren, findet ihr Leben eine Richtung. Sie beschließt, etwas zu tun und schließt sich der militanten Umweltschutzbewegung No Alternative an. Die Bewegung verlangt ihren Mitgliedern alles ab. Sie müssen ihr altes Leben aufgeben, untertauchen und sollen mit Mitstreiter:innen nicht über Privates sprechen. Zusätzlich sind die Aktionen der Gruppe gefährlich und strafbar: um großen Konzernen zu schaden und auf sich aufmerksam zu machen, kappt die Gruppe Stromleitungen, zündet Autos an und begeht Hausfriedensbruch. Zwar hat die Bewegung den Grundsatz, durch ihre Aktionen keine Menschen in Gefahr zu bringen, allerdings ist dies nicht für alle Mitglieder der Organisation gleich wichtig. Auch für Emma stellt sich immer wieder die Frage, wie weit Protestaktionen gehen dürfen Der Roman erzählt aus zwei Perspektiven. Neben den Kapiteln aus Emmas Perspektive gibt es auch Kapitel aus der Sicht von Finn, einem jungen Nachwuchsjournalisten und alten Bekannten von Emma, der eine Reportage über sie schreibt. Weiters finden sich zwischen den Kapiteln mehrmals Auszüge aus dem fiktiven Manifest der Organisation, welche zwar etwas pathetisch, aber auch eindrucksvoll sind. "No Alternative" ist in schnörkelloser, prägnanter Sprache verfasst. Intertextuelle Verweise auf Sophie Scholl und Ulrike Meinhardt durchziehen den Text, auch ist klar ersichtlich, an welchen real existierenden, U.S.-amerikanischen Organisationen sich der Autor beim Schreiben orientiert hat. Zwar positioniert sich der Text klar auf der Seite von Klimaaktivist:innen, er ist dabei allerdings nicht eindimensional, sondern äußert durchaus Kritik an militantem Aktionismus. Ein beeindruckendes Buch über eine junge Systemsprengerin und die mögliche Zukunft deutscher Umweltorganisationen. |
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| Bemerkung | Katalogisat importiert von: Rezensionen online open (inkl. Stadtbib. Salzburg) | ||||
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