Die Sprache meines Bruders : Roman

Olkusz, Gesa, 2025
Stadtbücherei Korneuburg
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Medienart Buch
ISBN 978-3-7017-1801-6
Verfasser Olkusz, Gesa Wikipedia
Systematik DR - Belletristik
Schlagworte Geschwister, Emigration, Geschwisterbeziehung, Lebensfreude, Brüder, Immigranten, immigration, immigration, Vagabundin, Dreier-Konstellation
Verlag Residenz Verlag
Ort Salzburg
Jahr 2025
Umfang 172 Seiten
Altersbeschränkung keine
Sprache deutsch
Verfasserangabe Gesa Olkusz
Annotation Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Heinrich Klingenberg;
Ein Versuch, in der Neuen Welt Fuß zu fassen mit Ablaufdatum? (DR)
Die Autorin veröffentlichte 2015 ihren ersten Roman »Die Legenden«, der positiv aufgenommen wurde. Nach zehn Jahren tritt sie nun mit dem vorliegenden Buch erneut an die Öffentlichkeit und beweist wieder literarisches Können.
Parker und Kasimir, die beiden Protagonisten, sind seinerzeit mit ihrer Mutter aus Polen in die USA emigriert. Der Vater ist nicht mitgekommen, sein Leben bleibt ausgeblendet. Sie versuchen nach und nach, in der »Neuen Welt« Fuß zu fassen ein Unterfangen, das sich als weitaus schwieriger erweist als erwartet. Die Mutter verliert zunehmend ihren Lebenswillen, verlässt ihr Bett nicht mehr und stirbt schließlich. Hinzu kommt Luzia, die das angespannte Verhältnis nicht lange aushält und bald durchaus überraschend, aber nachvollziehbar verschwindet. Dies markiert gewissermaßen den Auftakt des Romans, der die unterschiedlichen Charaktere der beiden Brüder ausleuchtet: Kasimir bezeichnet sich selbst als »Wächter der Speisen«, will jedoch absolut nichts essen; Parker hingegen kommt mit Luzias Weggang überhaupt nicht zurecht und verliert sich in schwierigen Gedanken über das Scheitern seiner Beziehung.
Gesa Olkasz erzählt in Rückblenden die Familiengeschichte, beleuchtet das Kindheitstrauma auf subtile Weise und gibt faszinierende Einblicke in Familiendynamiken, Aufbruch und Scheitern.
Ein lesenswertes, aber anspruchsvolles Buch, das zur Reflexion der eigenen Familiengeschichte anregen kann. Sprachlich sehr sorgfältig verfasst, zieht es durch unerwartete Wendungen in die Geschichte hinein lässt einen am Ende jedoch etwas ratlos zurück.
Bemerkung Katalogisat importiert von: Rezensionen online open (inkl. Stadtbib. Salzburg)
Exemplare
Ex.nr. Standort
3827 DR, Olk

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