Himmel ohne Ende : Roman

Engelmann, Julia, 2025
Stadtbücherei Korneuburg
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Exemplare gesamt 1
Exemplare verliehen 1 (voraussichtl. bis 18.06.2026)
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Medienart Buch
ISBN 978-3-257-07323-2
Verfasser Engelmann, Julia Wikipedia
Systematik DR - Belletristik
Schlagworte Pubertät, Trennung, Scheidung, Jugend, Lebenskrise, Teenager, Bestsellerautorin, Bestseller-Autorin, 15-Jährige, Scheidungskind, Pubertätskrise
Verlag Diogenes
Ort Zürich
Jahr 2025
Umfang 324 Seiten
Altersbeschränkung keine
Sprache deutsch
Verfasserangabe Julia Engelmann
Annotation Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Cornelia Gstöttinger;
Trauriger Roman über das Verlorensein in der Pubertät und die Bedeutung von Freundschaft. (DR)
Immer öfter überkommt Charlie in letzter Zeit eine große Traurigkeit. Von ihrer besten Freundin hat sich die Teenagerin entfremdet, ihr fehlt das Gespür für Charlies tiefgründige Gedanken. Mit einem Mal fühlt Charlie sich fehl am Platz, steht einsam am Pausenhof, isoliert von den anderen, als hätten die ein Drehbuch gelesen, von dem sie keinen Schimmer hat.
Julia Engelmann fängt in ihrem berührenden Coming-of-Age-Roman das Gefühl der Verlorenheit in der Pubertät sensibel ein. Sie beschreibt Charlies Gefühlszustand präzise, findet ein starkes Bild für ihr plötzliches Herausfallen aus der Klassengemeinschaft. Und zeigt, wie das Verhalten einer einzigen Person die Dynamik in einer Gruppe verändern kann. Als Pommes neu in die Klasse kommt, setzt er sich neben Charlie, springt für sie ein in den Momenten, wenn alle Blicke auf sie geheftet sind und sie sich schwertut, ihre Stimme zu finden. Zu oft schon haben ihr die Worte gefehlt, hat Unsicherheit sie verstummen lassen. Doch jetzt erkennt sie: Pommes ist einer, mit dem man reden kann, dem man alle Gedanken auch die komplizierten über das Universum, den Himmel, den Tod und die Ungewissheit der eigenen Zukunft anvertrauen kann. Der das nicht komisch findet, sondern selbst über vieles nachdenkt. Der alles zum Leuchten bringt, aber auch selbst mit einer großen Verlusterfahrung kämpft. Pommes zeigt Charlie, dass sich diese isolierende Glasscheibe, die sie von allen anderen, von den schönen und den traurigen Gefühlen, ja vom Leben selbst, abtrennt, einfach herunterkurbeln lässt wie ein Autofenster.
Und so hält dieser teils sehr traurige, philosophische Roman viele zitierenswürdige Sätze und bei aller Melancholie auch Hoffnung parat: Darauf, dass man seinem Leben aktiv eine Richtung gibt, ein Stück weit aus sich herausgeht, Chancen ergreift und seine Träume immer ernster nimmt als die Selbstzweifel. Ein sehr empfehlenswertes Debüt, das das Zeug hat, zum Lieblingsbuch vieler junger Erwachsener zu werden. Für alle Büchereien!
Bemerkung Katalogisat importiert von: Rezensionen online open (inkl. Stadtbib. Salzburg)
Exemplare
Ex.nr. Standort
8941 DR, Eng

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