Der Sommer der unmöglichen Dinge

DiCamillo, Kate, 2025
Stadtbücherei Korneuburg
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Exemplare gesamt 1
Exemplare verliehen 1 (voraussichtl. bis 28.08.2026)
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Medienart Buch
ISBN 978-3-423-76572-5
Verfasser DiCamillo, Kate Wikipedia
Beteiligte Personen Gutzschhahn, Uwe-Michael Wikipedia
Systematik JU - Jugendbücher ab 10 Jahren
Schlagworte Freundschaft, Familie, Sommer, Sommerferien
Verlag dtv
Ort München
Jahr 2025
Umfang 197 Seiten
Altersbeschränkung keine
Auflage Deutsche Erstausgabe
Sprache deutsch
Verfasserangabe Kate DiCamillo ; aus dem amerikanischen Englisch von Uwe-Michael Gutzschhahn
Annotation Quelle: 1001 Buch (http://www.1001buch.at/);
Autor: Franz Lettner;
Rezension aus 1001 Buch, 3/2025:
Eine »balm-for-the-soul of a novel« nennt die New York Times Book Review das neue Buch der amerikanischen Autorin Kate DiCamillo, die seit ihrem Debüt »Winn-Dixie« (dt. 2001) Leser:innen immer wieder aufs Neue verzaubert. Wie sie das macht? Indem sie allen ihren Figuren, egal wie skurril sie sind, außerordentlich zugeneigt ist; eine beschädigte Welt im schönsten Glanz erstrahlen lässt und dabei auch noch witzig ist; herausfordernde Bücher schreibt schwierige Wörter, Leerstellen, Referenzen in alle Richtungen , die trotzdem märchenhaft leicht erscheinen; darin einen so warmen, gefühlvollen Erzählton anschlägt, manche würden sagen: nah am Kitsch, den ihre Übersetzer:innen (lange Sabine Ludwig, jetzt Uwe-Michael Gutzschhahn) bislang immer sehr schön in die deutsche Sprache gebracht haben. Und ja, indem sie oft einen Hund mit einer zarten Seele lächelnd durch die Geschichten spazieren lässt und immer Kuchen auf den Tisch stellt.
»Der Sommer der unmöglichen Dinge« ist ein typisches Kate DiCamillo-Buch, ein unterhaltsamer, kluger Kinderroman, in dem es um die Frage geht, wie man glücklich leben kann, wie viel Anpassung und Eigensinn nötig sind, wieviel Renitenz und Pragmatismus, um ein paar schwierige Wörter zu verwenden. Diese große Frage wird aus der Sicht der zehnjährigen Ferris Wilkey an Hand ihres Familienlebens erörtert. Dass in diesem Sommer so viel passiert, liegt auch daran, dass die Wilkeys, wie Ferris eingeheiratete Mutter seufzend meint, »noch nie irgendwas ausgelassen [haben]. Ich meine das sowohl wörtlich als auch metaphorisch. Sie haben sich noch nie gegen etwas entschieden, das aufregend klang.« So gesehen ist Pinky, Ferris 6-jährige Schwester, eine typische Wilkey: Nach einem Banküberfall landet sie im Gefängnis und auf der Titelseite der örtlichen Zeitung. Ferris Mutter Mathematiklehrerin versucht die Übersicht zu behalten, der Vater liest gern Lexikoneinträge, Onkel Ted sitzt im Wilkey-Keller, um die Geschichte der Welt in einem Gemälde festzuhalten. Großmutter Charisse wird zuerst von einem Geist heimgesucht, was angesichts ihres insuffizienten Herzens wie ein Omen wirkt, dann von einem Verehrer. Überhaupt die Liebe für Kate DiCamillo scheint sie ein probates Mittel für ein geglücktes Leben zu sein , sie hält jedenfalls die Menschen in diesem Roman zusammen. »Jede gute Geschichte ist eine Liebesgeschichte« behauptet Charisse. Die hier ist sehr gut und hat viel Liebe.
Bemerkung Katalogisat importiert von: Rezensionen online open (inkl. Stadtbib. Salzburg)
Exemplare
Ex.nr. Standort
6567 JU, DiC

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